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	<title>Stefan Berchtold</title>
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	<description>Performance Art</description>
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	<title>Stefan Berchtold</title>
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		<title>Berchtold + Keiner: Kopfplastik (KodfFofomtTon)</title>
		<link>https://berchtold.art/kopfplastik-kodffofomtton/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2022 00:42:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Performances]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie lässt sich der Kopf bei skulpturaler Produktion ausschalten? Stefan Berchtold und Ingolf Keiner versuchen es, indem sie in der LivePerformance Kopfplastik: KodfFofomtTon lediglich den Kopf als Werkzeug zulassen. »In dem Versuch, den verschiedenen Ansätzen der Performer und Performerinnen eine begrifflich gestützte Betrachtung und Leserichtung zu geben, hat ASA-European in dem Papier »Culture of Performance [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie lässt sich der Kopf bei skulpturaler Produktion ausschalten? Stefan Berchtold und Ingolf Keiner versuchen es, indem sie in der LivePerformance Kopfplastik: KodfFofomtTon lediglich den Kopf als Werkzeug zulassen.</p>
<hr />
<p>»In dem Versuch, den verschiedenen Ansätzen der Performer und Performerinnen eine begrifflich gestützte Betrachtung und Leserichtung zu geben, hat ASA-European in dem Papier »Culture of Performance Art« eine Liste von Bezeichnungen gesammelt, die die Künstler für ihre Arbeit nutzen, sie darauf beziehen. Zum Teil sind diese Begriffe bereits kunsthistorisch besetzt, sind Leitlinien geworden. z. B.: moving sculpture, public sculpture, body art, body works, rituelle Plastik, expanded performance.<br />
Im alten Konsum des Ortes Tornitz, Hauptsitz der Werkleitz Gesellschaft, fand nach der Eröffnung die erste Performance durch Ingolf Keiner und Stefan Berchtold statt. In dem Raum, der durch die in der länglichen Mitte plazierten Tische für die Internetpräsentation beengt war, lagen Tonkugeln in Kopfgröße unregelmäBig verteilt, zum Teil zwischen den Füßen der anwesenden Gäste.</p>
<p>Die beiden Performer traten durch die Tür in den Raum und jeder kniete sich nieder und begann mit dem Kopf, eine der Kugeln zu bewegen. Aus der Bewequng heraus wurde schnell sichtbar, dass die Intention ein skulpturaler Gestaltungsvorgang war. Kneten, rollen, drükken, anheben, Oberflächen strukturieren usw. Die nur mit der Stirn ausgeführte, direkte Berührung des Tons erforderte eine zum Teil gymnastische oder akrobatisch wirkende Körperhaltung, Kopf und Leib als skulpturale Handlung. So wurden nach und nach die Kugeln durch den Raum bewegt, nahmen Gestalt an und wurden aus einer Entscheidung heraus als Relikt verlassen, um sich der nächsten Kugel zuzuwenden, bis alle Kugeln bearbeitet waren. Die entstandenen skulpturalen Formen waren nicht der Zweck der Arbeit, meines Erachtens sind die<br />
danach gestellten Fragen: ob nun diese Formen gebrannt werden, ob sie ausgestellt werden etc. hinfällig.</p>
<p>Da liegt auch die Sollbruchstelle, besteht eine Intention zur Produktion oder wird diese vermieden zugunsten der puren Handlung. Von Sartre stammen Sätze über Hände, die sich auf die Arbeiten von Wols und Giacometti beziehen. Die Handtellerspiele, die Skulptur in dem Vorgang des Entstehens. Die BODY ART in den sechziger Jahren begrifflich gefasst ist Performance im Geiste der Skulptur.«</p>
<p>Boris Nieslony</p>
<hr />
<p><a href="https://werkleitz.de/kodf-fofomt-ton" target="_blank" rel="noopener">3. Werkleitz Biennale subfiction</a>: Holger G. Hermann, Kees Mol, Lee Wen, Matthias Jackisch &amp; Elvira Santamaria, Ray Langenbach, Stefan Berchtold &amp; Ingolf Keiner, Vasan Sitthiket | Adib Fricke, Carmen Mörsch, Carsten Höller, Heidrun Gartenschläger, Jessica Curry, John Isaacs, Martin Schmidl &amp; Florian Haas, Michaela Schweiger, Mimmo Rotella, Rotraut Pape, Rupprecht Matthies, Sabine Hartung, Sandra Schäfer, Susanne Bierwirth, Wim Delvoye | Andreas Köpnick, Bill Seaman, Bill Viola, Bruce Conner, Chris Newman, Constanze Westhoven, Dietmar Brehm, Gary Hill, Gerhard Wissner, Ingo Günther, Joan Jonas, Johan Grimonprez, John Baldessari, John Smith, Katharina Wibmer, Lisl Ponger, Mara Mattuschka, Marcel Schwierin, Martin Arnold, Martin Dammann, Matthias Müller, Paul Harrison &amp; John Wood, Peter Campus, Raphael Montañez Ortiz, Sadie Benning, Stefaan Decostere, Thomas Korschil, Tony Hill, Tracey Moffatt, Volker Schreiner, Zbigniew Rybczynski</p><p>The post <a href="https://berchtold.art/kopfplastik-kodffofomtton/">Berchtold + Keiner: Kopfplastik (KodfFofomtTon)</a> first appeared on <a href="https://berchtold.art">Stefan Berchtold</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Konzert für eine Klaviersaite</title>
		<link>https://berchtold.art/konzert-fuer-eine-klaviersaite/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2022 23:53:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Performances]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der LivePerformance Konzert für eine Klaviersaite hängt Berchtold an einer Klaviersaite, die an der Gewölbedecke fixiert ist und bearbeitet die Stahlsaite mit einer Metallsäge. Konzert für eine Klaviersaite &#124; LivePerformance &#124; Klaviersaite, Klettergurt, Metallsäge &#124; Video: Ina Volmer Artist Statement: Ich hatte zwar die Zuversicht aufbauen können, dass die Klaviersaite mich tragen würde, aber [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In der LivePerformance Konzert für eine Klaviersaite hängt Berchtold an einer Klaviersaite, die an der Gewölbedecke fixiert ist und bearbeitet die Stahlsaite mit einer Metallsäge.</p>
<div class="ast-oembed-container " style="height: 100%;"><iframe src="https://player.vimeo.com/video/556942904?h=216d47f51e&amp;dnt=1&amp;app_id=122963" width="1200" height="878" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p style="font-size: 12px; text-align: center;">Konzert für eine Klaviersaite | LivePerformance | Klaviersaite, Klettergurt, Metallsäge | Video: Ina Volmer</p>
<p style="font-size: 12px; text-align: left;">Artist Statement:</p>
<p>Ich hatte zwar die Zuversicht aufbauen können, dass die Klaviersaite mich tragen würde, aber dass ich sie unter der Belastung meines Körpergewichts nicht durchsägen können würde, konnte ich mir nicht vorstellen. Ich säge 15 Minuten und die Saite hat noch nicht einmal den Ansatz einer Kerbe&#8230;</p>
<hr />
<p>Fraktale II,<a href="https://www.monopol-magazin.de/ai-weiwei-will-berlin-verlassen" target="_blank" rel="noopener"> Gärkellerhallen Pfefferberg Berlin:</a> Jonas Burgert, Birgit Dieker, Bernhard Draz, Anja Ibsch, Ingolf Keiner, Markus Krieger, Wiebke Maria Wachmann | Performances: BBB Johannes Deimling, Stefan Berchtold, Anja Ibsch, Antoni Karwowski, Ingolf Keiner</p>
<p style="font-size: 12px; text-align: right;">Foto: Marco Heidenreich</p><p>The post <a href="https://berchtold.art/konzert-fuer-eine-klaviersaite/">Konzert für eine Klaviersaite</a> first appeared on <a href="https://berchtold.art">Stefan Berchtold</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Ich, Ich</title>
		<link>https://berchtold.art/ich-ich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2022 23:41:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Performances]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Videoperformance Ich, Ich zeigt die Projektion den Künstler, der rückseitig eine dreidimensionale Nachbildung seiner Selbst mit Klebeband fixiert hat. Zu sehen sind verschiedene Bewegungsabläufe, in denen sich der Akteur bisweilen in erheblichem Ungleichgewicht befindet. Der Film überblendet in eine abgewandelte Textzeile von Pjotr Stepanowitsch in Die Dämonen von Dostojewski: »Töten, ohne jede Ursache, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Videoperformance <em>Ich, Ich</em> zeigt die Projektion den Künstler, der rückseitig eine dreidimensionale Nachbildung seiner Selbst mit Klebeband fixiert hat. Zu sehen sind verschiedene Bewegungsabläufe, in denen sich der Akteur bisweilen in erheblichem Ungleichgewicht befindet. Der Film überblendet in eine abgewandelte Textzeile von Pjotr Stepanowitsch in Die Dämonen von Dostojewski: »Töten, ohne jede Ursache, nur zur Erkennung des eigenen Selbst. Denn das ist der alles entscheidende Punkt des eigenen Willens, sich selbst zu töten, ohne jede Ursache.« Die lebensgroße Puppe aus dem Film liegt mit dem Kopf in Richtung Projektion auf dem Boden.</p>
<div class="ast-oembed-container " style="height: 100%;"><iframe src="https://player.vimeo.com/video/556932923?h=6082b1dffb&amp;dnt=1&amp;app_id=122963" width="1200" height="675" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p style="font-size: 12px; text-align: right;">Ich, Ich | Wandprojektion, Schaumstoff, Styropor, Latex, Baumwollstoff, Hemd, Jeans, Stoffhandschuhe, Turnschuhe, 2:23, Loop</p>
<p style="font-size: 12px; text-align: left;">Artist Statement:</p>
<p>Die Arbeit wurde nur wenige Tage nach dem Anschlag auf das World Trade Center im U-Bahnhof Bundestag gezeigt. Die im Lichtschein der Projektion liegende Puppe flösste den Besucher:innen sichtlich Respekt ein. Kaum jemand näherte sich ihr so weit, dass der Kopf, der lediglich durch ein aufgenähtes Foto realisiert war, für sie zu erkennen gewesen wäre. Nur ein Mal habe ich beobachtet, wie ein Mann in den Lichtschein trat, sich bückte und die Puppe berührte. Seine Begleiterin erklärte mir, der Mann sei blind.<br />
Im Laufe unseres Lebens treffen wir immer wieder Entscheidungen, nehmen zufällig oder bewusst Abzweigungen, die den Fortgang entscheidend beein­flussen. Wir lassen mögliche Leben hinter uns. Man muss nicht auf das atomistische Modell der Antike zurückgehen, um auf den Gedanken zu kommen, dass wir vielleicht gar nicht in nur einem Universum leben. Tragen wir dieses andere Ich noch mit uns? Löschen wir diverse weitere Formen unseres Selbst aus?</p>
<hr />
<p><a href="https://www.kunstforum.de/artikel/unter-tage-eroffnet-sich-der-kosmos/" target="_blank" rel="noopener">Fraktale III, Rohbau U-Bahnhof Bundestag Berlin</a>: Stefan Berchtold, Jonas Burgert, Matthias Deumlich, Birgit Dieker, Bernhard Draz, Rainer Görß, Jörg Herold, Anja Ibsch, Ingolf Keiner, Markus Krieger, Götz Rogge, Peter Scior, Jan-Peter E.R. Sonntag, Thorsten Streichardt</p><p>The post <a href="https://berchtold.art/ich-ich/">Ich, Ich</a> first appeared on <a href="https://berchtold.art">Stefan Berchtold</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Delivery</title>
		<link>https://berchtold.art/delivery/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2022 23:32:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Performances]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Interaktive Installation Fußpedal, Stromkabel, Motor, Audio-Modul, Lautsprecher, Schaumstoff, Styropor, Latex, Wundpflaster, Baumwollstoff, Hemd, Jeans, Turnschuhe Das Horrorgenre hat oftmals zum Thema, dass Menschen das irdische Leben nicht verlassen können. Bei Betätigung des Fußpedals schüttelt sich die Puppe und flüstert »Stop It«. Foto: Martin Kunze Fraktale IV, Palast der Republik Berlin</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Interaktive Installation</p>
<p style="font-size: 12px; text-align: left;">Fußpedal, Stromkabel, Motor, Audio-Modul, Lautsprecher, Schaumstoff, Styropor, Latex, Wundpflaster, Baumwollstoff, Hemd, Jeans, Turnschuhe</p>
<p>Das Horrorgenre hat oftmals zum Thema, dass Menschen das irdische Leben nicht verlassen können. Bei Betätigung des Fußpedals schüttelt sich die Puppe und flüstert »Stop It«.</p>
<p style="font-size: 12px; text-align: right;">Foto: Martin Kunze</p>
<hr />
<p><a href="https://www.spiegel.de/fotostrecke/ausstellung-fraktale-iv-zeugen-der-vergaenglichkeit-fotostrecke-11384.html" target="_blank" rel="noopener">Fraktale IV, Palast der Republik Berlin</a></p><p>The post <a href="https://berchtold.art/delivery/">Delivery</a> first appeared on <a href="https://berchtold.art">Stefan Berchtold</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Still Alive</title>
		<link>https://berchtold.art/still-alive/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2022 23:24:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Performances]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei der LivePerformance Still Alive nimmt Berchtold seine Körpergeräusche an Hals, Herz und Bauch mit drei Stethoskopen ab und überträgt sie in Echtzeit über einen Bühnenverstärker mit Lausprechern in den Raum. Nach einigen Minuten beginnt er, einzelnen Besucher:innen ein viertes verstärktes Stethoskop an ihr Herz zu halten. Still Alive &#124; LivePerformance mit 4 Stethoskopen, 4 [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://berchtold.art/still-alive/">Still Alive</a> first appeared on <a href="https://berchtold.art">Stefan Berchtold</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der LivePerformance Still Alive nimmt Berchtold seine Körpergeräusche an Hals, Herz und Bauch mit drei Stethoskopen ab und überträgt sie in Echtzeit über einen Bühnenverstärker mit Lausprechern in den Raum. Nach einigen Minuten beginnt er, einzelnen Besucher:innen ein viertes verstärktes Stethoskop an ihr Herz zu halten.</p>
<div class="ast-oembed-container " style="height: 100%;"><iframe src="https://player.vimeo.com/video/556930196?h=3ec7c1b2cb&amp;dnt=1&amp;app_id=122963" width="1200" height="878" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p style="font-size: 12px; text-align: center;">Still Alive | LivePerformance mit 4 Stethoskopen, 4 kabellosen Kontaktmikrofonen, Mischpult, Verstärker, Lautsprechern | Video: René Beryère</p>
<p style="font-size: 12px; text-align: left;">Artist Statement:</p>
<p>Ich war neugierig, ob sich möglicherweise die Herzfrequenz wechselseitig anpassen würde. In einem Fall passierte dies tatsächlich, mit der Künstlerin Tanja Ostojić, die bei der 13. Performance Konferenz im Publikum saß. Es war der erste Versuch überhaupt. Je mehr sich die Frequenzen annäherten, desto stärker baute sich ein anschwellendes Brummen auf. Danach ist dies allerdings nie wieder passiert.</p>
<hr />
<p><a href="http://www.tesla-berlin.de/page104.html" target="_blank" rel="noopener">13. Performance Konferenz Die Kunst der Handlung, Tesla Berlin</a>: Marylin Arsem, Stefan Berchtold, John G Boehme, Paul Couillard &amp; Ed Johnson, BBB Johannes Deimling, Jürgen Fritz, Anja Ibsch, Ingolf Keiner, Norbert Klassen, Myriam Laplante, Lee Wen, Alastair MacLennan, Jamie McMurry, Helge Meyer, Boris Nieslony, Robin Poitras, Jacques van Poppel, Julie Andrée Tremblay, Marco Teubner, Elvira Santamaria Torres, Roi Vaara</p>
<p style="font-size: 12px; text-align: right;">Foto: Roger Drescher</p><p>The post <a href="https://berchtold.art/still-alive/">Still Alive</a> first appeared on <a href="https://berchtold.art">Stefan Berchtold</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Der Traum vom Fliegen</title>
		<link>https://berchtold.art/der-traum-vom-fliegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2022 22:42:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Performances]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei den Filmaufnahmen für die ortsspezifische Videoperformance Der Traum vom Fliegen wurde eine Kamera in 15 Meter Höhe positioniert und aus Vogelperspektive gefilmt, wie eine menschliche Gestalt durch den stillgelegten Fahrstuhlschacht im Palast der Republik fällt. In der Installation ist die Filmprojektion auf den Boden gerichtet, als virtuelle Verlängerung des darüber liegenden Fahrstuhlschachts. Die Betrachter:innen [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://berchtold.art/der-traum-vom-fliegen/">Der Traum vom Fliegen</a> first appeared on <a href="https://berchtold.art">Stefan Berchtold</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei den Filmaufnahmen für die ortsspezifische Videoperformance <em>Der Traum vom Fliegen</em> wurde eine Kamera in 15 Meter Höhe positioniert und aus Vogelperspektive gefilmt, wie eine menschliche Gestalt durch den stillgelegten Fahrstuhlschacht im Palast der Republik fällt. In der Installation ist die Filmprojektion auf den Boden gerichtet, als virtuelle Verlängerung des darüber liegenden Fahrstuhlschachts. Die Betrachter:innen stehen auf der Projektion.</p>
<hr />
<p>»Der Traum vom Fliegen: in seiner ruiniertesten Gestalt wohnt man ihm, diesem Jahrtausende alten Wunsch, die Schwerkraft und damit die Leiblichkeit zu verlassen, in der Installation Berchtolds bei: indem man sich gen Boden neigt, mit einem Blick in die Tiefe. Die tiefsitzenden Assoziationen, die das Fliegen weckt &#8211; Transzendenz des Pneumas, der Atmosphäre, des vertikalen Aufsteigens &#8211; sind bei Berchtold verschwunden: visuell versenkt in die Tiefe. Aus der mythisch-anthropologischen Figur des Daidalos – »der Einfallsreiche« – ist in der Endmoderne nur noch der Fall »des Fallenden« übriggeblieben. Das Fliegen hat jegliche Grenzübersteigung, jegliches Berühren-Können des Unmöglichen verloren und zeigt sich in seiner rohsten, ungrazilsten Art: als Fallen durch die Luft, doch eigentlich als Fallen durch die Zeit. Isolation im Stürzen geht mit Weltverachtung und Menschenverachtung einher. Berchtolds Installation erlaubt jedoch, den Sturz wahrnehmend zu begleiten &#8211; und löst damit für die Kunst weiterhin ein Versprechen ein, das Vilém Flusser auf Menschen bezog: »Personen sind heute Fallschirme, die sich gelegentlich für einander öffnen.« – Eine minimale Geste, von der jedoch fast alles abhängt.«</p>
<p>Bernd Ternes</p>
<hr />
<h2>Ewiger Fall</h2>
<p>»(&#8230;) Die gelungenen Werke der Ausstellung spielen mit jener Herausforderung der Einbildungskraft, die immer neue Bilder und Metaphern ersinnt, um Angst zu bannen, das Unerfahrbare darzustellen und Kunde zu geben von dem, wovon keine verlässlichen Nachrichten zu uns kommen. In einer Videoinstallation Stefan Berchtolds fällt ein Mensch durch einen virtuellen Schacht. Wenn wir vom Fliegen träumen, erleben wir möglicherweise den Fall, nie jedoch den Aufprall. Wäre der Zustand des Todes ein ewiges, nie endendes Fallen ohne ein Zerschellen? (&#8230;)«</p>
<p>Jens Bisky<br />
aus: <a href="https://berchtold.art/wp-content/uploads/Jens-Bisky-Sueddeutsche-Zeitung-Fraktale-IV-2005-scaled.jpg" target="_blank" rel="noopener">Irgendwann will man es doch wissen</a>,<br />
Süddeutsche Zeitung Nr. 215, 17./18. September 2005</p>
<div class="ast-oembed-container " style="height: 100%;"><iframe src="https://player.vimeo.com/video/556919089?h=bc0fcc36a5&amp;dnt=1&amp;app_id=122963" width="1200" height="878" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p style="font-size: 12px; text-align: center;">Der Traum vom Fliegen | Bodenprojektion 6x6m, Verstärker, Lautsprecher, 3:36, Loop</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-size: 12px; text-align: left;">Artist Statement:</p>
<p>Manche Menschen haben bereits geträumt, dass sie fliegen, manche, dass sie fallen und wieder andere träumen die Verknüpfung von beidem: Man träumt, man würde fliegen. Im Schlaf schaltet sich das Bewusstsein ein: »Das kann nicht sein. Ich muss träumen.« Und dann fällt man.<br />
Hierbei scheint sich aufzudrängen, dass im Traum tatsächliches Erlebtes einen Abgleich erfährt: Auch wenn man nie Gleitschirm geflogen ist, so ist das Gefühl kurzen Schwebens beispielsweise vom Trampolinspringen bekannt. Für das eigene Ableben hingegen gibt es keinen Erfahrungsabgleich. Spätestens kurz vor dem Aufprall wacht man auf.</p>
<hr />
<p><a href="https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/palast-der-republik-hauch-des-todes-a-382793.html" target="_blank" rel="noopener">Fraktale IV, Palast der Republik Berlin</a>: Stefan Berchtold, Oliver van den Berg, Benjamin Bergmann, John Bock, Jonas Burgert, Birgit Dieker, Harald Fuchs, Sid Gastl, Andreas Golder, Christian Hahn, Jörg Herold, Stephan Huber, John Isaacs, Ruprecht von Kaufmann, Ingolf Keiner, Herlinde Koelbl, Jörg Lange, Boris Nieslony, Alexandra Ranner, Tobias Regensburger, Rudolf Reiber, Anri Sala, Roman Signer, Twin Gabriel</p>
<p style="font-size: 12px; text-align: right;">Foto: Martin Kunze</p><p>The post <a href="https://berchtold.art/der-traum-vom-fliegen/">Der Traum vom Fliegen</a> first appeared on <a href="https://berchtold.art">Stefan Berchtold</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Ruhe!</title>
		<link>https://berchtold.art/ruhe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2022 22:17:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Performances]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die VideoPerformance Ruhe! zeigt eine statische Kameraperspektive auf ein von Efeu überwachsenes Grab. Sonnenlicht findet nur punktuell durch das Blattwerk der darüber liegenden Baumkrone und beleuchtet wechselnde Bereiche der Grabstätte. Wind hält das Motiv in Bewegung. In einer dreimütigen Überblendung des beschleunigten Films wird zunehmend eine in gleicher Perspektive auf einem Dielenfußboden liegende menschliche Gestalt [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://berchtold.art/ruhe/">Ruhe!</a> first appeared on <a href="https://berchtold.art">Stefan Berchtold</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die VideoPerformance <em>Ruhe!</em> zeigt eine statische Kameraperspektive auf ein von Efeu überwachsenes Grab. Sonnenlicht findet nur punktuell durch das Blattwerk der darüber liegenden Baumkrone und beleuchtet wechselnde Bereiche der Grabstätte. Wind hält das Motiv in Bewegung. In einer dreimütigen Überblendung des beschleunigten Films wird zunehmend eine in gleicher Perspektive auf einem Dielenfußboden liegende menschliche Gestalt und neben ihr ein Wecker sichtbar. Das Ticken des Weckers wird lauter, während der Pegel aller anderen Geräusche abnimmt. Kurz bevor das Bild des Grabes vollständig in das zweite Motiv übergegangen ist, klingelt der Wecker, der Performer beendet das Weckerklingeln und der Film beginnt von vorne.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="ast-oembed-container " style="height: 100%;"><iframe src="https://player.vimeo.com/video/556924145?h=9adaf40970&amp;dnt=1&amp;app_id=122963" width="1200" height="878" frameborder="0" allow="autoplay; fullscreen; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></div>
<p style="font-size: 12px; text-align: center;">Ruhe! | VideoPerformance, 3:10, Loop</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><a href="https://artfacts.net/exhibition/fraktale-iv-tod/238407" target="_blank" rel="noopener">Fraktale IV, Palast der Republik Berlin</a></p>
<p>arte • Metropolis<br />
Samstag, 01. Oktober 2005 um 23.25 Uhr<br />
Wiederholung Sonntag, 02. Oktober um 18.05 Uhr<br />
Redaktion: ZDF</p><p>The post <a href="https://berchtold.art/ruhe/">Ruhe!</a> first appeared on <a href="https://berchtold.art">Stefan Berchtold</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Wo Bilder sind, ist Angst gewesen</title>
		<link>https://berchtold.art/wo-bilder-sind-ist-angst-gewesen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2022 21:04:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Performances]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der interaktiven Videoperformance Wo Bilder sind, ist Angst gewesen ist eine Schusswaffe auf einem Sockel festgeschraubt. Bei Berührung der Walther CP88 fällt ein Schuss und der lebensgroß projizierte Mensch fällt aus dem Bild. »(…) Dieses Werk kann als radikale Weitung der modernen ästhetischen Reflexion des Künstlers auf das meist kriegerische Beziehungsdreieck Künstler – Kunst [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In der interaktiven Videoperformance <em>Wo Bilder sind, ist Angst gewesen</em> ist eine Schusswaffe auf einem Sockel festgeschraubt. Bei Berührung der Walther CP88 fällt ein Schuss und der lebensgroß projizierte Mensch fällt aus dem Bild.</p>
<hr />
<p>»(…) Dieses Werk kann als radikale Weitung der modernen ästhetischen Reflexion des Künstlers auf das meist kriegerische Beziehungsdreieck Künstler – Kunst – Konsument (betrachtend oder zahlend) gelten; als eine interaktive Versuchsanordnung, die im Moment des Gelingens, des erwidernden Zusammenspiels von Kunstbetrachter, Kunstgegenstand und Bildobjekt die Unerreichbarkeit wirklicher Sensation, wirklichen Berührtseins und Berührtwerdens von und durch Kunst zeitigt. Berchtold dreht nämlich die gängigen Gründe für das ewige Missverständnis zwischen Kunst, Künstler und Kunstpublikum in eine Richtung, in der es Ernst wird mit dem »Was Du getötet hast, sollst Du auch lieben«.</p>
<p>Die Dreiecksbeziehung Kunstwerk, Künstler und Betrachter: sie funktioniert nicht als Trio. Aber als nichtfunktionierende wird sie stimmig. Einer muss sterben – und das Stratum fürs Tote, fürs Ausgeschlossene ist: das Bild. Und auch hier, in der Frage, ob die Bilder uns ausscheiden, uns deponieren, oder ob sie uns notwendigen Aufenthalt gewähren, der sonst in den normalen Räumen des Sozialen nicht mehr auffindbar ist, dreht Berchtold den Grad der Reflexion weiter als gewohnt, um zu demonstrieren, dass die Frage des Mediums gleichgültig ist, wenn und soweit das Metamedium namens Körpersinne Basis für Exkursionen ins Abstrakte, Virtuelle und Digitale bleibt.</p>
<p>Berchtold spürt der Selbstverständlichkeit nach, dass es weiterhin die Haut ist, das Paradox des Berührens/Berührtwerdens, das als heimliches Zentrum aller Objektivationen wirkt. Indes haben wir eine Entwicklung erreicht, in der wir uns nicht mehr ohne die Hilfe der Bildprothesen vergewissern können, was wir mit unseren Berührungen anrichten – wir müssen es sehen, weil wir es selbst nicht mehr spüren. Mehr noch: Die Überzeugung, dass unser Wissen darüber, dass wir ein materieller Körper sind, von der Existenz dieses materiellen Körpers und seiner spezifischen Organisationsform abhängt: sie scheint verschwunden, besser: perver­tiert. Die Materialität des Körpers scheint heute vom Wissen/Bedeuten, kurz: vom Bild des Körpers abzuhängen, nicht umgekehrt. Vielleicht ist das der eigentlich wirksame Traum aller Vorstellungen von Medien-Interaktivität: Einen direkten Durchgriff auf die Wirklichkeit der Bilder zu schaffen. Auch das bekommt man durch die Installation ex negativo – zu spüren.</p>
<p>Berchtolds »<em>Wo Bilder sind, ist Angst gewesen</em>« geht über ein Aide-memoire der Vico’schen Maxime hinaus, nach der »wir Menschen« nur das wirklich erfahren, was wir auch wirklich machen: das Wirklichmachen passiert zunehmend in den Bildern von Wirklichkeit, wie auch die alte Unterscheidung wirklich/virtuell zunehmend auf der Seite des Virtuellen ihr re-entry erlebt. Wir wissen noch nicht genau, was da geschieht: Bleibt es bei einer Realität, die keine der möglichen Wirklichkeiten aus ihrem subordinären Status entlässt? Oder modelt sich die Realität zu einer Möglichkeit unter vielen Möglichkeiten – und wird damit tendenziell unrealistisch? Berchtolds Werk öffnet genau zwischen diesen Fragen einen Horizont des »Dazwischen«; einen Horizont, in dem selbst der Tod nur noch dann möglich ist, wenn Menschen sich ihm nähern. (…)«</p>
<p>Bernd Ternes<br />
Auszug aus: <em>»Metaästhetik der Berührung und der Verkennung im</em><br />
<em>Werk &#8218;Wo Bilder sind, ist Angst gewesen&#8216; von Stefan Berchtold«</em></p>
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<p style="font-size: 12px; text-align: right;">Wo Bilder sind, ist Angst gewesen | Videoprojektion 260x340cm, Walther CP88, MDF Sockel, Berührungssensor, Computer, Verstärker, Lautsprecher</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-size: 12px; text-align: left;">Artist Statement:</p>
<p>Zwei Sachverhalte haben mich überrascht:<br />
Erstens: Alle Besucher:innen lachen, nachdem sie den Schuss ausgelöst haben. Ich empfand das als ein wenig befremdlich und habe eine Überwachungskamera installiert. Wegen der Projektion war der Raum verdunkelt und der Zugang mit einem Vorhang abgehängt. Wenn Besucher:innen alleine den Raum betreten und den Schuss auslösen, dann wird nicht gelacht. Erst wenn sie den Raum verlassen, die erste Begegnung mit anderen Menschen stattfindet, dann lachen sie.<br />
Zweites: Wenn mehrere Personen den Raum betreten, dann verhalten sich die meisten Besucher:innen zurückhaltend. Sie berühren die Waffe nicht, sondern sie warten, was passiert. Früher oder später kommt jemand ungeduldigeres, der die Waffe dann doch anfasst. Der Schuss fällt. Der Protagonist im Film bricht getroffen zusammen. Stille. Sieben von 10 Personen strecken den Arm aus mit ausgestecktem Zeigefinger und sagen: »Der war&#8217;s.«<br />
Ich bin geneigt, anzunehmen, dass das Lachen hier unter anderem die Funktion einer Entschuldigung übernimmt.</p>
<hr />
<p><a href="https://kunstaspekte.art/event/4-berliner-kunstsalon-2007-event" target="_blank" rel="noopener">4. Berliner Kunstsalon, Neue Kunsthalle Berlin, Zentralwerkstatt der BVG</a>: Stefan Berchtold, Emanuel Fanslau, Ingolf Keiner, Dirk Hermann &amp; Patric Tato Wittig, Spunk Seipel</p>
<p style="font-size: 12px; text-align: right;">Foto: Jan-Peter E.R. Sonntag</p><p>The post <a href="https://berchtold.art/wo-bilder-sind-ist-angst-gewesen/">Wo Bilder sind, ist Angst gewesen</a> first appeared on <a href="https://berchtold.art">Stefan Berchtold</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Was machen meine Eltern eigentlich, wenn ich nicht zu Hause bin?</title>
		<link>https://berchtold.art/was-machen-meine-eltern-eigentlich-wenn-ich-nicht-zu-hause-bin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[berchtold]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2022 14:22:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Performances]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Audio/Video-Performance Was machen meine Eltern eigentlich, wenn ich nicht zu Hause bin? sieht man auf vier Monitoren die Eltern des Künstlers, wie sie mit verschiedenen Alltagsgegen­ständen aus ihrer Küche Klänge erzeugen. In Loops und wechselnden Kameraperspektiven geben harte Schnitte und Freezeframes den Rhythmus an. Obwohl über die Abspielgeräte ein deutlicher Hinweis vorliegt, ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Audio/Video-Performance Was machen meine Eltern eigentlich, wenn ich nicht zu Hause bin? sieht man auf vier Monitoren die Eltern des Künstlers, wie sie mit verschiedenen Alltagsgegen­ständen aus ihrer Küche Klänge erzeugen. In Loops und wechselnden Kameraperspektiven geben harte Schnitte und Freezeframes den Rhythmus an. Obwohl über die Abspielgeräte ein deutlicher Hinweis vorliegt, ist kaum wahrzunehmen, dass ein Zeitfenster von 20 Jahren zwischen den jeweiligen Aufnahmen liegt (1998 und 2018).</p>
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<p style="font-size: 12px; text-align: right;">Was machen meine Eltern eigentlich, wenn ich nicht zu Hause bin? | 4 Orbsmart Player, 2 1990er Barcos, 2 Flatscreens</p>
<p style="font-size: 12px; text-align: left;">Artist Statement:</p>
<p>Eine Frage, die mir bei dieser Arbeit häufiger begegnete, ist, wie ich denn diese beiden älteren Leute dazu gebracht habe, bei dieser Aktion mitzumachen. Während meine Mutter ansatzlos mitzog – im Sinne von »Der Junge macht eine Arbeit. Na, klar mach ich das, was soll ich tun?« – musste ich bei meinem Vater bis zu den ersten Aufnahmen intensivere Überzeugungsarbeit leisten. Aber sind wir mal ehrlich: Er gibt einen durchaus überzeugenden Akteur.</p>
<hr />
<p><a href="http://artistweekend.com/artists_2.html">Ngorongoro II, Artist Weekend Lehderstrasse Berlin</a>: A/A, Christian Achenbach, Etel Adnan, Johannes Albers, Roger Ballen, Maxime Ballesteros, Ali Banisadr, Georg Baselitz, Marcus Bastel, Tjorg Douglas Beer, Marius Bercea, Stefan Berchtold, Bienert &amp; von Gumppenberg, Matthias Bitzer, Andreas Blank, Simon Blume, John Bock, Katia Bourdarel, Nick Brandt, GL Brierley, Jonas Burgert, Cambodia 10th c. unknown, James Capper, Carmen Catuti, Carla Chan, Jake &amp; Dinos Chapman, Giorgio de Chirico, Mat Collishaw, George Condo, Marina Cruz, Jigger Cruz, Johannes Daniel, Birgit Dieker, Nathalie Djurberg, Uros Djurovic, Peter Duka, Marlene Dumas, Zhivago Duncan, Kerstin Dzewior, Martin Eder, Tim Eitel, Ida Ekblad, Elmgreen &amp; Dragset, Thomas Feuerstein, Amira Fritz, Ingo Fröhlich, Christopher Füllemann, Gilbert &amp; George, Andrej Golder, Monika Grabuschnigg, Cecilia Granara, Antoine Le Grand, Philip Grözinger, Katharina Grosse, F.C. Gundlach, Stefanie Gutheil, Alexander Hacke, Hannah Hallermann, Blalla W. Hallmann, Stella Hamberg, Siobhán Hapaska, Jens Hausmann, Aaron Hawks, Uwe Henneken, Anton Henning, Axel Heil, Nathanaëlle Herbelin, Gregor Hildebrandt, Stefanie Hillich, Petra Höcker, Ull Hohn, Andy Hope 1930, Christian Hoosen, Rachel Howard, John Isaacs, Michael Joo, Daniel Josefsohn, Yulia Kosulnikova, Jürgen Klauke, Jean Yves Klein, Wilhelm Klotzek, Alicja Kwade, Cyrill Lachauer, James Lavelle, Gonzalo Lebrija, Jeewi Lee, Daniel Lergon, Klara Lidén, Mark Manders, Kylie Manning, Marin Majić, Teresa Margolles, Paul McCarthy, Dominic McGill, Dirk Meinzer, Bjørn Melhus, Isa Melsheimer, Ryan Mendoza, Marilyn Minter, NASA &amp; Edgar Mitchell, Polly Morgan, Andreas Mühe, Konrad Mühe, Bruce Nauman, Maria Naidyonova, Sebastian Nebe, Shirin Neshat, David Nicholson, Tim Noble &amp; Sue Webster, Jan Moritz Onken, David Ostrowski, SeungMo Park, Manfred Pernice, Danielle de Picciotto &amp; Andrea Stappert, Sophia Pompéry, Fritz Poppenberg, Sven Potschien, Hannu Prinz, Thomas Rentmeister, Anselm Reyle, Robin Rhode, Stefan Rinck, Julian Röder, Madeleine Roger-Lacan, Julian Rosefeldt, Michael Sailstorfer, Anri Sala, Michael Samuels, Fette Sans, Lawrence Schiller, Moritz Schleime, Oskar Schmidt, Andreas Schmitten, Kerstin Schröder, Taras Sereda, Viveek Sharma, The Silk Road Symphony, Florian Slotawa, Paul Sochacki, Aleen Solari, Jan-Peter E.R. Sonntag, Von Spar, Jonny Star, John Stark, Peter Stauss, Marie Steinmann, Tal R, Eva Teppe, P E Thomas, Betty Tompkins, Philip Topolovac, Peter Torp, Nasan Tur, Timm Ulrichs, Ludwig Vandevelde, Sandra Vásquez de la Horra, Bill Viola, Herbert Volkmann, Wiebke Maria Wachmann, Reijiro Wada, Anna Wagner, Nick Waplington, Wermke &amp; Leinkauf, Pete Wheeler, James White, Patrick Will, Caspar Wülfing, Michel Würthle, Sislej Xhafa, He Xiangyu, Thomas Zipp, Zon</p><p>The post <a href="https://berchtold.art/was-machen-meine-eltern-eigentlich-wenn-ich-nicht-zu-hause-bin/">Was machen meine Eltern eigentlich, wenn ich nicht zu Hause bin?</a> first appeared on <a href="https://berchtold.art">Stefan Berchtold</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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